Antwort auf die Antwort aus Kärnten

17. Dezember 2009

Sehr geehrte Frau Mag. Dr. Herzog-Sternath!

Danke für Ihre sehr liebe, aufmerksame und aufschlussreiche Antwort.

Wenn ich mir die Anmerkung erlauben darf: leider blieb die Frage offen, ob und wie Sie, der Herr Landeshauptmann und alle Kolleginnen und Kollegen der Kärntner Landesregierung nun gegen die üblen Journalisten, die sie allesamt als Deppen hinstellen, angehen wollen. Ja, wenn Sie die nicht anklagen, eventuell vor dem Landesgericht in Klagenfurt, dann ist das ja förmlich festgeschrieben!!! Sie wollen doch nicht landesweit als Deppen gelten, oder? Denn die, wie Sie trefflich schreiben, doch recht fragwürdige Berichterstattung mancher Medien (eigentlich fast aller Medien, auch der ausländischen, aber von denen hat man ja nichts anderes zu erwarten) geht weiter.

Sogar die „Kärntner Tageszeitung“ (!) schrieb sinngemäss, Kärnten hätte in den Augen Restösterreichs schon längst jede Ehre verloren. Unverschämt! Und in der „Kleinen Zeitung“ stand zu lesen, hinter der dank der Lösungskompetenz der Herren Dörfler, Martinz und Dobernig letztlich so glücklich verlaufenen angeblichen „Hypo-Affäre“ stecke „provinzielle Grossmannssucht und Filz, Hoffart und Hybris von Grosstuern, Günstlingen und Gauklern.“ Ja, darf denn das wahr sein!? „Grosstuer, Günstlinge und Gaukler“? Das können Sie doch jetzt wirklich nicht auf sich sitzen lassen. Deppen, das ist da ja vergleichsweise harmlos und volkstümlich. Aber diese Kommentare rücken Sie ja förmlich in die Nähe des Kriminals. Und da hört sich jeder Spass auf. Ein Jörg Haider wäre da mit der Panzerfaust hineingefahren! (Leider weilt dieser begnadete Mann nicht mehr unter uns).

Bitte halten Sie mich über Ihr Vorgehen auf dem Laufenden. Für weitere Anregungen stehe ich als interessierter Beobachter und leidlicher Freund des Kärntner Landes gerne zur Verfügung.

Und, Herr Landeshauptmann Dörfler: bitte treten Sie keinesfalls zurück!!! Das wäre nur Wasser auf die Mühlen Restösterreichs und der amerikanischen Ostküste.

Mit ganz herzlichen Grüssen,
Walter Gröbchen

P.S.: Gratulation – insbesondere dem Herrn Landeshauptmannstellvertreter Scheuch, dessen fröhliche Art mir auch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert – zur Gründung der FPK. Förmlich ein Coup! Eine weitere Parlamentsfraktion in Wien wird jedenfalls den Kärntner Abwehrkampf ideell und materiell stärken. Gottseidank ist der Steuerzahler nicht so neger, wie ihm glauben gemacht wird von diversen Systemjournalisten.

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3 Antworten to “Antwort auf die Antwort aus Kärnten”

  1. Heinz Says:

    Pass auf, der Dörfler wird Dir noch einen 1.000er in die Hand drücken, und das erscheint dann auf der Titelseite der Kärntner Krone :-)

  2. rb Says:

    Gratulation. Feine Klinge! zum Glück gibt’s auch Leute wie sie!


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